Im Zentrum von »Pragmata« stehen Hugh und Diana, ein ungleiches Duo,
das auf einer verlassenen Mondforschungsstation ums Überleben kämpft.
Nach einem plötzlichen Kontaktabbruch zur Erde gerät Hugh in einen
Konflikt mit einer außer Kontrolle geratenen KI, die die Anlage
übernommen hat. Diana, ein geheimnisvolles Androiden-Mädchen, wird dabei
zur entscheidenden Verbündeten: Sie hackt die Systeme der Gegner und
ermöglicht Hugh überhaupt erst, sich gegen die Übermacht zu behaupten.
Spielerisch geht »Pragmata« einen ungewöhnlich Weg und verlangt Aufmerksamkeit auf mehreren Ebenen zugleich. Während Hugh mit seiner Standardwaffe, schweren Geschützen und unterstützenden Tools wie Täuschungsmanövern oder Stasis-Effekten das Schlachtfeld kontrolliert, öffnet Diana im Hintergrund die eigentlichen Angriffsfenster. Ihre Hacks laufen über ein Puzzle-System in Echtzeit, bei dem Sie Wege durch ein Symbol-Labyrinth legen, Module aktivieren und gegnerische Panzerungen aufbrechen. Erst dann richten Schüsse wirklich Schaden an.
Genau aus diesem Wechsel entsteht die besondere Spannung des Spiels: Sie weichen Projektilen aus, halten Gegner in Bewegung, planen parallel die nächste Route und versuchen im richtigen Moment den entscheidenden Treffer zu setzen. Das fühlt sich fordernd an, oft fast schon herrlich überladen, entwickelt aber nach kurzer Zeit einen Spielfluss, der erstaunlich präzise und enorm befriedigend wirkt.