Hundert Jahre. Genug Zeit für zwei Weltkriege, den Kalten Krieg, den Mondflug, den Fall der Mauer, das Internet, die Finanzkrise, eine Pandemie, den Aufstieg der künstlichen Intelligenz und Adriano Celentano. Die Welt von 1926 und die Welt von 2026 besitzen so wenig gemein, dass man sie kaum auf derselben Zeitachse verorten möchte. Und doch: In Bologna, in einem Stadtteil namens Borgo Panigale, wurde in all diesen Jahrzehnten pausenlos geschraubt, gerechnet, gefahren und improvisiert – für Maschinen, die schneller sein sollten als das, was vorher möglich war.