Eine Frage des guten Geschmacks. Und der Patina.
Überhaupt ist diese Zusammenarbeit eine kleine Liebeserklärung an Dinge, die bleiben. Während die Modeindustrie immer schneller neue Begehrlichkeiten produziert, setzen A.P.C. und Barbour auf das genaue Gegenteil: Kleidungsstücke, die nicht nach einer Saison wieder verschwinden müssen.
Neben den Wachsjacken umfasst die Kollektion Denim, Strickwaren, Hemden und eine ganze Reihe Accessoires. Traditionelle Tartan-Muster tauchen als Futter, an Hosenbünden oder auf Taschen auf. Dazu kommen Gummistiefel, Clogs, Caps und Taschen, die sich irgendwo zwischen britischem Landleben und französischer Großstadt bewegen.
Natürlich ist auch das eine neue Kollektion, die gekauft werden möchte. Aber immerhin eine, deren gestalterische Idee nicht darin besteht, möglichst schnell wieder durch die nächste ersetzt zu werden.
Und vielleicht liegt genau darin ihr Reiz. Barbour bringt die Geschichte, A.P.C. die Gegenwart. Beide verzichten auf unnötiges Spektakel und lassen lieber Materialien, Schnitte und handwerkliche Details sprechen.
Die neue A.P.C. × Barbour Kollektion ist ab sofort online und in ausgewählten Stores erhältlich. Und sie beweist ganz nebenbei, dass man für einen gelungenen Stilbruch nicht unbedingt die Regeln brechen muss. Manchmal genügt es, sie ein bisschen französischer auszulegen.
Très British. Très bien.