Er war einer der großen Helden in der goldenen Ära des Rennsports: James Hunt. Auf der Strecke genauso furchtlos wie an der Bar war er bekannt für seine exzessive Lebensweise und Exzentrität. Auch dank seiner blonden Haarmähne galt er als »Rockstar der Formel 1«. Und auch sonst sorgte er mit seiner Lebensweise für reichlich Gesprächsstoff: Er rauchte, trank, ging keiner Party aus dem Weg, und auf seinem Rennanzug stand: »Sex – Breakfast of Champions«. Dass so jemand dann auch die ein oder andere Marotte hat? Ist fast logisch. Hunt jedenfalls schnitt seine Schuhe vorne immer auf.
Der Erfolg gab ihm Recht: Insgesamt gewann der Engländer zehn Grand-Prix-Rennen, 1976 wurde er mit McLaren Formel-1 Weltmeister, setzte sich im letzten Rennen einer dramatischen Saison mit einem Punkt Vorsprung gegen Niki Lauda durch. Auch dieses Duell ging in die Popgeschichte ein und wurde in Ron Howards Hollywoodfilm »Rush« von 2013 mit Chris Hemsworth und Daniel Brühl in den Hauptrollen verewigt.