Mode und Kunst. Eine ziemlich innige Beziehung. Mal entstehen daraus spannende Begegnungen, mal limitierte Kollektionen. Und manchmal fragt man sich, ob die Kunst gerade die Mode trägt. Oder umgekehrt.
Stone Island geht die Sache erfreulich pragmatisch an.
Weniger Logo. Mehr Möglichmachen.
Auf der Frieze London, die vom 14. bis 18. Oktober im Regent’s Park stattfand, unterstützte die italienische Marke erneut Frieze Focus. Eine Sektion für junge internationale Galerien, die sich auf der renommierten Kunstmesse einem weltweiten Publikum präsentieren konnten.
35 Galerien aus 17 Ländern waren 2026 dabei. Stone Island beteiligte sich finanziell an ihrer Teilnahme. Denn Sichtbarkeit ist eine schöne Sache. Nur leider nicht kostenlos.
Experimentieren? Können wir.
Dass ausgerechnet Stone Island hier mitmischt, passt ziemlich gut. Seit 1982 experimentiert die Marke mit Materialien, Färbeverfahren und ungewöhnlichen Textilien. Forschung trifft Gestaltung. Technik trifft Kreativität.
Kommt einem aus der zeitgenössischen Kunst irgendwie bekannt vor.
Seit 2023 engagiert sich Stone Island für Frieze Focus. Und natürlich durfte auch ein bisschen Mode nicht fehlen: Zur diesjährigen Ausgabe entstand ein Artist-Uniform-T-Shirt mit einer Arbeit des Künstlers Arébénor Basséne.
Doch die eigentliche Geschichte ist nicht das T-Shirt. Sondern die Unterstützung junger Galerien, die dadurch international sichtbarer werden.
Ist das noch Mode oder schon Kunst? Vielleicht ist es vor allem eines: ziemlich gute Kulturförderung.