Vor 35 Jahren raste ein blauer Igel zum ersten Mal über den Bildschirm und behauptete frech, schneller zu sein als der italienische Klempner mit dem Schnauzer. Seitdem hat sich vieles geändert, ein paar Dinge zum Glück nie: Sonic rennt immer noch, als hätte er die Bremse aus Prinzip ausgebaut. Pünktlich zum Geburtstag bekommt er nun das passende Geschenk, und es ist eines, über das sich vor allem Switch-Besitzer freuen dürfen. Sonic Frontiers ist als Definitive Edition auf der Switch 2 gelandet, und zwar so unangekündigt, dass man fast meinen könnte, der Igel sei einfach reingestürmt, bevor jemand die Tür aufhalten konnte.
Wer Sonic Frontiers schon kennt, weiß, worum es geht: die Starfall-Inseln, weitläufige Landschaften voller Rätsel, schwebender Plattformen und gigantischer Wächter, die aussehen, als hätten sie sich aus einem Technik-Baukasten der Götter selbst zusammengeschraubt. Sonic flitzt über Hügel, klettert an riesigen Titanen empor und sammelt zwischendurch genug Ringe, um eine kleine Schmuckmanufaktur zu eröffnen. Das war schon auf der ersten Switch ein hübsches Abenteuer. Auf der Switch 2 fühlt es sich an, als hätte jemand dem Igel endlich Turnschuhe in der richtigen Größe geschenkt.