Gecko Gods
Kein Kampfsystem, kein Zeitdruck, kein einziger Bösewicht in Sicht. »Gecko Gods« vom Studio Inresin macht genau das zum Spielprinzip, was sich anhört, als hätte jemand versehentlich das gesamte Genre-Handbuch weggelassen. Man ist ein kleiner Gecko, klettert Wände hoch, hängt an Decken und erkundet eine vergessene Inselkette, ohne dass irgendwer einen ständig zur Eile drängt. Die größte Bedrohung im Spiel ist vermutlich der eigene Drang, doch noch ein bisschen länger sitzen zu bleiben.
Zwischen den Inseln segelt man mit einem winzigen Holzboot, jede Insel bringt eigene Tempel, eigene Rätsel und eigene Geheimnisse mit. Gelöst wird intuitiv, geklettert ohne sichtbare Grenzen, und wer zwischendurch Hunger bekommt, snackt sich einfach durch ein paar Insekten. Mit dem »Forgotten Cove«-Update kommt zusätzlich eine neue Insel hinzu, die tief in die Mythologie der titelgebenden Gecko-Götter führt.
Auf der Nintendo Switch 2 ist »Gecko Gods« endlich auch erhältlich, Besitzer der ursprünglichen Switch-Version erhalten das Upgrade kostenlos. Wer ein Spiel sucht, das einen nicht hetzt und stattdessen einfach nur einlädt, findet hier seinen neuen Lieblingsort zum Abschalten.