Optisch hat sich am meisten getan. Die Levels wurden technisch komplett überarbeitet, Lichteffekte und Partikel sorgen für ordentlich Bombast, wenn ganze Flotten in die Luft gehen. Der neue Score tut sein Übriges: episch und orchestral, ohne die verspielten Fanfaren-Melodien des Originals zu verraten. Kleinere Ladezeiten und ein paar Pop-ins bei Umgebungsobjekten trüben den Gesamteindruck minimal, fallen angesichts des Tempos auf dem Bildschirm aber kaum ins Gewicht.
Ja, es ist wieder Andross, wieder der Lylat-Sektor, wieder derselbe Weg von Corneria nach Venom. Und trotzdem gelingt »Star Fox« das Kunststück, sich nach fast dreißig Jahren nicht abgenutzt anzufühlen. Wer die Mission längst auswendig kennt, bekommt sie hier in ihrer bislang schönsten und lebendigsten Form serviert, und wer noch nie einen Arwing geflogen ist, bekommt gleich einen der zugänglichsten Trips im gesamten Nintendo-Katalog dazu.