Man hört die Maschinen im Stand leicht vibrieren. Die Streetfighter V2 S
klingt wie eine Maschine, die sich kaum Mühe gibt, vernünftig zu sein.
Metallisch und tief, dunkel, trocken. Im Stand leicht unruhig, als
stünde sie permanent unter Spannung. Beim Anfahren folgt auf das glatte
Surren das typische Pulsieren von Ducati, der mechanische Herzschlag des
V2-Motors. Beim Hochdrehen entsteht ein raues Fauchen. Italienisch
emotional eben.
Die Diavel V4 dagegen gibt sich völlig anders. Weniger nervös, dafür
satter. Im Stand fasziniert dieses tiefe, bassige Bollern, fast
amerikanisch, mit einem eleganten italienischen Akzent. Beim
Beschleunigen schiebt der V4-Motor souverän an. Ein Motorrad, das
Schnelligkeit nicht beweisen muss.