»Etwas völlig Neues« versprach die Pressemitteilung, die Porsche am 1. September 1965 vor der Internationalen Automobilausstellung (IAA) verschickt hatte: »Der ›Targa‹ ist weder ein Cabriolet noch ein Coupé, weder ein Hardtop noch eine Limousine.« Man liest noch heute in diesen Zeilen, wie schwierig es war, diese neue, so ungewohnte Konstruktion griffig zu erklären. Was könnte sexy sein an einem breiten, sperrigen Bügel, der das Offenfahren einschränkt?
Porsche fokussierte daher auf die Vorzüge. Ganz oben stand das Thema Sicherheit. Der Überrollbügel war eine Konstruktion, die für Rennwagen bereits üblich war. Erstmalig integrierte Porsche sie nun serienmäßig in einen offenen Personenwagen. Zudem sei der Neue vier Autos in einem, weil sich mit den Dächern so variabel spielen ließe. »Endlich ein wirklich funktionierendes Hochleistungs-Cabriolet für sicheres und angenehmes Fahren bei jedem Wetter«, pries Porsche in einer Anzeige das neue Konzept an – und ließ keinen Zweifel an seinen Genen: »Ein robustes, im Rennsport entwickeltes Fahrzeug, das für hartes und schnelles Fahren ausgelegt ist.«