Bei Jubiläen blickt man gerne zurück. Machen wir dann auch mal. Und beginnen im Jahr 1959. Der britische Automobilkonstrukteur Alec Issigonis skizziert auf einer Serviette die Idee zum MINI: ein kleines, sparsames Auto, in das trotzdem vier Personen samt Gepäck hineinpassen. Seine Lösung war radikal: Frontantrieb, Motor um 90 Grad gedreht, Getriebe unter den Motor gequetscht, Räder verkleinert. Es sollte der typisch britische Kleinwagen schlechthin werden. Und mehr noch: In den 1960er-Jahren entdeckte John Cooper das Potenzial in der Konstruktion, entwickelte daraus ein Rallyeauto – welches mal eben die Rallye Monte Carlo gewann. Und zwar gleich drei Mal 1964, 1965 und 1967.
Das ist die Basis für jeden MINI, der folgen sollte. So auch 2001. Damals bringt BMW den modernen MINI auf den Markt. Produziert wird das Fahrzeug in Oxford, wo am 8. Mai 1959 bereits der erste MINI Classic vom Band lief. Es liegt also nahe, die Jubiläumsedition zum 25. Geburtstag des Neuen nach seinem Geburtsort zu benennen. Die MINI Cooper Oxford Edition feiert seine Herkunft zudem mit einer Dachgestaltung, die man nicht übersehen kann – und die britischer kaum sein könnte.