Darwin’s Paradox
Sie spielen einen Oktopus. Das allein wäre schon ausreichend erklärungsbedürftig. Doch bevor Sie überhaupt darüber nachdenken können, warum, werden Sie von einem UFO entführt und landen in einer Fabrik, die offensichtlich nichts Gutes vorhat. Spätestens wenn klar wird, dass hier mit manipuliertem Essen die Weltherrschaft vorbereitet wird, akzeptiert man die Situation einfach und macht weiter.
Darwin ist dabei kein Kämpfer, eher das Gegenteil. Wenn es brenzlig wird, verstecken Sie sich, wechseln die Farbe oder hoffen, dass niemand genauer hinschaut. Das funktioniert erstaunlich gut, bis es das nicht mehr tut. Dann hilft nur noch Timing. Besonders in den Passagen mit Zahnrädern oder engen Plattformen merkt man schnell, dass dieses Spiel zwar freundlich aussieht, aber durchaus fordert.
Was hängen bleibt, ist vor allem Darwin selbst. Wie er sich bewegt, wie er an Schaltern hängt, wie er mit großen Augen in die Kamera schaut, während im Hintergrund Aliens die Weltherrschaft planen. Selbst wenn etwas schiefgeht, wirkt es selten frustrierend, eher wie ein weiterer Versuch, der einfach dazugehört. Und mittendrin Darwin, der sich durch alles hindurchwurschtelt, als wäre das völlig normal. Ist es nicht. Macht aber genau deshalb so viel Spaß.