Dark Scrolls
Devolver Digital und Doinksoft haben gemeinsam schon bewiesen, dass Katzen in Mechs funktionieren und Regenschirme als Waffe unterschätzt sind. Beim neuen Dungeon Scroller »Dark Scrolls« ist das Konzept auf den ersten Blick harmloser: Abenteurer, Drache, uralte Schriftrolle. Auf den zweiten Blick wartet ein Shmup-Chaos-Roguelite mit neun spielbaren Figuren, darunter ein Hund, der ausschließlich durch Bellen kämpft, und einer offiziellen Spielbeschreibung, die das Hauptziel freundlich als »[INSERT GOAL HERE]« zusammenfasst.
Das Spielprinzip scrollt von links nach rechts und wartet nicht: prozedural generierte Runs, handgefertigte Räume, Bosskämpfe und Abzweigungen in permanenter Abfolge. Jede Figur bringt eigene Quests, Fähigkeiten und anpassbare Talismane mit. Ko-op läuft lokal und online, das Pixel-Art-Design erinnert an die NES-Ära, und die Entwickler haben den ursprünglichen Releasetermin selbst verschoben, weil in derselben Woche ein anderes Spiel erschien, das ihnen zu groß war. Eine seltene Form von Bescheidenheit im Indie-Bereich.
»Dark Scrolls« ist für PC und Nintendo Switch erhältlich, solo oder im Ko-op, lokal und online. Das Pixel-Art-Design erinnert an die NES-Ära, während das Spieltempo eher an Klassiker wie »Contra« denken lässt. Wer sich durch genug Runs kämpft, schaltet nach und nach alle neun Figuren frei, jede mit einer eigenen Quest, eigenen Skills und anpassbaren Talismanen, die das nächste Abenteuer grundlegend verändern können. Und der Hund wartet. Mit seinem Bellen. Auf Sie.