Na und?
Wir reden hier über Lust. Über das kleine Glück, einen Gang sauber zu treffen. Über den Widerstand im Schalthebel. Über das Gewicht einer Lenkung. Über einen Motor, dessen Zustand man mit Händen, Füßen und Hintern versteht. Über dieses herrliche Gefühl, dass zwischen Absicht und Reaktion gerade noch genug Mensch übriggeblieben ist.
Und wer jetzt denkt, das sei bloß Gefühlsduselei, der irrt sich hübsch.
Die Psychologie hat ein paar schöne Wörter dafür. Autonomie und Kompetenz zum Beispiel, zwei jener Grundbedürfnisse, die Deci und Ryan in ihrer Selbstbestimmungstheorie beschreiben: selbst wählen, selbst können, selbst wirken. Ein Handschalter kann genau das. Er legt Entscheidungen in unsere Hand und beantwortet sie im selben Moment mit Widerstand, Einrasten, einem feinen Knacken im Handgelenk.
Die Kognitionswissenschaft nennt etwas Verwandtes »sense of agency«: das Gefühl, tatsächlich Urheber einer Handlung und ihrer Wirkung zu sein. Und je unmittelbarer ein Auto antwortet, desto leichter entsteht genau dieses Gefühl.
Ein Doppelkuppler schaltet für uns. Ein Handschalter schaltet mit uns.
Und irgendwo dazwischen kann jener Flow entstehen, den Mihály Csíkszentmihályi beschrieben hat: dieser wunderbare Zustand, in dem Können und Herausforderung zueinanderfinden und die Zeit kurz vergisst, dass es sie gibt. Ein Handschalter versteht sich hier als anregende Einladung.