Bevor Mel Kishida Highschool-Mädchen mit übernatürlichen Kräften ausstattete, hat er jahrelang Alchemistinnen beim Rühren zugesehen. Für »Atelier Rorona«, »Atelier Totori« und »Atelier Meruru« zeichnete er Fläschchen, Kessel und Rezepte, bis ihm nach eigener Aussage buchstäblich die Ideen ausgingen. 2017 wechselte er das Setting komplett und erfand mit »Blue Reflection« eine Welt, in der Gefühle selbst zur eigentlichen Superkraft werden. Der Zeichner wollte damals betonen, dass seine Figuren durch Persönlichkeit berühren sollen, nicht durch bloße Optik, und genau dieser Anspruch zieht sich bis heute durch die Reihe. Neun Jahre und drei weitere Kapitel später bündelt »Blue Reflection Quartet« nun die komplette Reise in einem einzigen digitalen Paket für Switch 2.
Vier Spiele, ein Sammelband, und jedes davon mit eigenem Charakter: Das Original von 2017 schickt eine verletzte Ex-Ballerina in den Kampf gegen unheimliche Wesen, während »Second Light« von 2021 eine Gruppe Mädchen auf einer schneebedeckten Insel ihre verlorenen Erinnerungen zusammensetzen lässt. »Ray« verdichtet die Ereignisse der zugehörigen 24-teiligen Anime-Serie in Spielform, und »Sun«, ursprünglich nur für PC und Mobilgeräte gedacht, feiert hier seine Konsolenpremiere. Wer bislang dachte, eine magische Mädchentruppe reiche völlig aus, wird mit dem Vierfachen davon konfrontiert, und jedes Kapitel bringt seine eigene Tonlage und sein eigenes Tempo mit.