Wer bei Game Freak automatisch an Kanto, Kalos oder Galar denkt, muss bei »Beast of Reincarnation« kurz umdenken. Das Studio, das seit Jahrzehnten am Kampfsystem der Pokémon-Reihe feilt, verlässt mit diesem Titel erstmals auf eigene Faust den vertrauten Pfad und wagt sich in ein waschechtes Action-RPG. Regie führt Kota Furushima, der viele Jahre lang genau jene Rundenkämpfe mitgestaltet hat, die Millionen Spieler geprägt haben. Mit diesem Titel nutzt er sein Gespür nun für ein Genre und ein Setting, das man dem Studio auf den ersten Blick kaum zugetraut hätte.
Das Spiel entführt uns ins Jahr 4026, in ein Japan, das von einer mysteriösen Verderbnis namens Blight heimgesucht wird. Echte Menschen sind selten geworden, an ihrer Stelle begegnen uns Golems, die fast wie Maschinen wirken, sowie Malefakte, mutierte Kreaturen, die vom Blight gezeichnet sind. Im Zentrum steht Emma, eine junge Außenseiterin, die selbst vom Blight befallen ist und sich an ihre eigene Herkunft nicht erinnert. Ihre besondere Fähigkeit, die Verderbnis befallener Wesen in sich aufzunehmen, macht sie zur womöglich letzten Hoffnung dieser Welt.