Wild Blue Skies
Giles Goddard hat als Programmierer am allerersten »Star Fox« mitgewirkt und mit seinem japanischen Studio Chuhai Labs seither immer wieder bewiesen, dass er Genres von innen kennt, bevor er sie neu zusammensetzt. Mit »Wild Blue Skies« kehrt er nun genau zu jener Spielart zurück, die ihn einst bekannt gemacht hat: dem On-Rails-Shooter der Neunziger, komplett mit fest vorgegebenen Flugbahnen, Bosskämpfen und dem puren Fokus auf Tempo und Treffergenauigkeit.
An Bord sind Bowie Stray und ihre drei Mitstreiter Thorne, Chuck und Roe, gemeinsam bekannt als die Blue Bombers, die sich den Truppen des Widersachers Grimclaw entgegenstellen. Über Ozeane, Wüstenschluchten und finstere Höhlen jagt man dabei durch handgestaltete, anime-inspirierte Kulissen, während verzweigte Missionspfade und ein Punktesystem dafür sorgen, dass sich wiederholtes Spielen tatsächlich lohnt.
Herausgeberin Balor Games setzt dabei bewusst auf leicht zugängliche Steuerung, ohne dem Genre seine alte Härte zu nehmen, wovon sowohl Neueinsteiger als auch Fans der klassischen Vorbilder profitieren. »Wild Blue Skies« ist damit ein Liebesbrief an eine fast vergessene Ära des Arcade-Fluggenres, geschrieben von jemandem, der sie mitbegründet hat.