Beginnen wir beim Namen. »Avatar« stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie »Abstieg«: das Herabsteigen einer Gottheit in die irdische Welt, ihre Verkörperung in sichtbarer Gestalt. Heute kennen wir Avatare vor allem als digitale Stellvertreter, gesteuert von Menschen oder von Software. Und dann sind da noch die blauhäutigen Fantasiewesen mit spitzen Ohren, die von Hollywood aus mit der Filmreihe »Avatar« den Planeten Pandora in 3D-Technologie aufmischen. Die chinesische Automarke AVATR belässt in Sachen Namensherkunft aber ganz schnöde beim Göttlichen. Nicht mehr, nicht weniger. Die aktuelle Verkörperung dessen, was da aus Fernost zu uns herübersteigt, nennt sich Concept T09 und soll als Flaggschiff die Idee von Prestige in eine bis dato nicht dagewesene Gestalt übersetzen.
So viel zum Ausgangspunkt. In der Umsetzung hat AVATR-Chefdesigner Nader Faghihzadeh, zuvor Exterieur Designer bei BMW, die Designphilosophie »Emotive Luxury« um eine weitere Designsprache erweitert. Mehr fühlen statt mehr zeigen, so beschreibt er den Ansatz: »Schönheit eröffnet die Beziehung, das Erlebnis gibt ihr Bedeutung.« Während die Modelle 06, 07, 11 und 12 sowie der neue 06T und 07L den sportlich-dynamischen »Casual Luxury Pole« bilden, macht das Luxus-SUV Concept T09 Prestige erlebbar: in der Art, wie man ankommt, wie man sich durch den Tag bewegt, und im Raum, den man mit anderen teilt.