Der Gegenspieler heißt Bolivar Trask, entführt Mutanten und macht die Sache damit für Logan innerhalb von Minuten zur Familienangelegenheit. Die Reise führt von den verschneiten Wäldern Kanadas bis in die Gassen von Madripoor, mit einem ausgedehnten Zwischenstopp in Tokio. Jean Grey stellt unterwegs die unbequeme Frage, ob er mehr sein kann als seine Instinkte, während Mystique ganz eigene Saiten aufzieht. Sabretooth wiederum liefert die Antwort darauf, was aus einem Mann wird, der diese Frage konsequent mit Nein beantwortet.
Das eigentliche Herzstück bleibt Logans Gedächtnis, das mehr Löcher hat als sein Jackenfutter nach einem harten Arbeitstag. Wer er war, bevor das Adamantium kam, treibt ihn durch die gesamte Handlung, und Insomniac erzählt das mit einer Geduld, die man dem grummeligsten Kanadier der Popkultur kaum zugetraut hätte. Im Kampf herrscht dagegen keine Geduld, sondern pure Angriffslust. Die Krallen fahren aus, Sie hängen Parade an Parade, und ein Hof voller Reaver verwandelt sich binnen Sekunden in eine reine Frage der Wegplanung. Die Rage-Leiste füllt sich über drei Stufen und belohnt konsequent, wer nach vorne geht statt abzuwarten. Solange auch nur ein Segment leuchtet, rappelt sich Logan nach einem Niederschlag wieder auf.