Für Resynced hat Ubisoft Singapore die Originalgeschichte poliert und
zugleich spürbar ausgebaut. Drei neue Offiziere gesellen sich zur Crew
der Jackdaw: die gesuchte Schiffbauerin Lucy Baldwin, der büßende
Priester genannt der Padre sowie der geheimnisvolle Waffenmeister Tobias
»Deadman« Smith, dessen Einführung mit einem der unterhaltsameren
Aufhänger des gesamten Spiels aufwartet. Nach dem eigentlichen Abspann
wartet zudem ein komplett neues Kapitel namens »A World Without Gold«,
das Edward auf die Fährte des britischen Fahndungsjägers Maynard setzt
und sich über acht zusätzliche Missionen erstreckt. Wer lieber tiefer in
die Was-wäre-wenn-Ebene der Reihe eintauchen möchte, findet in vier
neuen sogenannten Rifts alternative Zeitlinien, die als moderne
Fortsetzung der einstigen Gegenwartshandlung fungieren, ganz ohne die
Büros von Abstergo.
Im Kampf hat sich einiges verschoben. Perfekte Paraden lösen nun
filmreife Kettenfinishing aus, Tritte und Fußfeger werfen Gegner aus dem
Gleichgewicht, und wer die Hidden Blade trägt, darf sich auf einen
finalen Stich freuen, sobald die gegnerische Deckung bricht. Mit dem
Demolitionisten hat zudem ein neuer Gegnertyp samt Donnerbüchse und
Granaten Einzug gehalten, der taktisches Ausweichen deutlich attraktiver
macht als stures Anrennen.