Bei seinem jüngsten Projekt im Mai dieses Jahres wollte Saatçi innerhalb von etwa 96 Stunden rund 600 Kilometer durch das Death Valley zur Pazifikküste laufen. Temperaturen weit über 40 Grad, Isolation und völlige körperliche Erschöpfung machten den Lauf zu einer der härtesten Herausforderungen seiner bisherigen Karriere. Angekommen ist er. Nach 123 Stunden, 21 Minuten und 10 Sekunden. Noch in Los Angeles sprachen wir mit ihm.
Herr Saatçi, lassen die Schmerzen langsam nach?
Die ersten zwei Tage waren etwas zäh, mein Kopf ratterte immer noch. Dazu habe ich hier und da ein paar Wehwehchen, Entzündungen an der Hüfte und an den Knien. Aber nichts Dramatisches. Und heute habe ich endlich wieder gut geschlafen und fühle mich gut erholt. Also, es geht vorwärts.