Was zu diesem Zeitpunkt noch abzuwarten ist, wie präzise einem die El Primero Chronomaster Sport Solo die Zeit dann auch bergauf anzeigt. Die Vermutung liegt nahe, dass das Ergebnis erbarmungslos ehrlich ausfällt.
Deshalb an dieser Stelle: ein kurzer Exkurs, während wir weiterradeln. Das El Primero, jenes Kaliber, das seit 1969 in fast jeder Zenith-Chronographen-Generation steckt, hatte schon einmal einen berühmten Umweg genommen. Als Kaliber 400 tickte zwischen 1988 und 2000 eine modifizierte Version davon unter dem Zifferblatt der Rolex Daytona, jenes Rennsport-Chronographen, den heute jeder Sammler kennt. Rolex nannte es Kaliber 4030 und reduzierte es von 36.000 Halbschwingungen und fünf Hertz auf 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, was einer Frequenz von nur mehr vier Hertz entspricht. Wer also unten am Steinmassiv über Bremsen und Aufprallenergie nachdenkt, trägt am Handgelenk ein Werk, dessen Verwandtschaft schon einmal auf einer Rennstrecke seine Zuverlässigkeit bewies.