Die Schurken geben sich die Klinke in die Hand: Der Joker grinst, der Pinguin watschelt, Mr. Freeze friert, Poison Ivy gießt und Bane stemmt alles, was nicht festgeschraubt ist. Dazwischen blitzt der typische TT-Games-Humor auf, etwa wenn die Türsteher der Iceberg Lounge steif und fest behaupten, das Gebäude sei ein Fischmarkt, und ihre Argumentation mit einem Fisch in Bruce Waynes Gesicht untermauern. Das ist herrlich albern und passt verblüffend gut zu einer Welt, die sonst mit dunklen Gassen und dramatischem Licht arbeitet.
Spielerisch hat sich TT Games beim großen Vorbild bedient und das Freeflow-Kampfsystem der Arkham-Reihe in Klötzchenform übersetzt. Kombos fließen ineinander, Gadgets fliegen, und wer lieber aus dem Schatten zuschlägt, räumt Handlanger einzeln ab, bevor der Rest merkt, dass die Party vorbei ist. Das fühlt sich so gut an, dass man freiwillig Umwege durch finstere Hinterhöfe nimmt, nur um noch ein paar Ganoven zu sortieren. Wer echten Nervenkitzel sucht, wählt den Schwierigkeitsgrad Dunkler Ritter, und das Wort »Kinderspiel« fliegt endgültig aus dem Wortschatz.