Wir sehen das Auto hier heute in einer sehr technischen Konfiguration. Aber Ihre Kunden nutzen die Q by Aston Martin Abteilung gerne, um ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Gibt es eigentlich irgendwelche Grenzen für die Personalisierung des Valhalla?
Fast keine. Mit Q kann man sich völlig austoben. Es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich das Auto aussehen kann. In einem modernen »Andromeda-Rot« sieht er aus wie ein Raumschiff, aber wenn ein Kunde ein klassisches Aston Martin-Teal mit cremefarbenem Interieur wählt, ist er plötzlich der rechtmäßige Erbe eines DB5 Volante. Diese Palette zu ermöglichen, ohne die aggressive Grundform zu verlieren, war eine große Aufgabe.
Wer den Valkyrie kennt, weiß: Er ist ein Rennwagen mit Nummernschild - man braucht fast Kopfhörer, um sich im Cockpit zu unterhalten. Ist der Valhalla im Vergleich dazu zivilisiert?
Sagen wir es mal so: Im Valhalla brauchen Sie keine internen Kommunikations-Headsets mehr, um Ihren Sitznachbarn zu verstehen. Wir wollten, dass diese 999 Autos tatsächlich gefahren werden - und zwar oft. Der Einstieg ist viel einfacher als im Valkyrie. Im Valhalla haben wir Flügeltüren, die einen Teil des Daches mit anheben. Aber unterschätzen Sie ihn nicht: Mit über 1.000 PS beschleunigt er wie ein Rennwagen. Er ist zugänglicher, ja, aber die Dramatik und die rohe Kraft eines echten Verbrennungsmotors sind immer noch in seinem Herzen.
Letzte Frage: Wenn Sie die Schlüssel für ein ganzes Wochenende hätten, wohin würde Sie Ihre erste Reise führen?
Direkt nach Hause zu meinem Sohn. Er ist jetzt drei Jahre alt. Ich würde ihm zeigen, woran sein Vater gearbeitet hat. Er liebt Autos, auch wenn er bei der Lautstärke in Goodwood dieses Jahr wahrscheinlich noch einen Gehörschutz braucht!