In der Rolle von Emi, einer Ramen-Lieferantin in einem von Klimakatastrophen gebeutelten Japan, findet man sich unfreiwillig in der Untergrundszene der »Denshattacker« wieder, einer Gruppe, die ihre Waggons wie Skateboards behandelt und damit dem Großkonzern Miraidō das Fürchten lehrt. Die Prämisse ist genauso ernst gemeint, wie sie klingt, nämlich gar nicht. Und trotzdem entwickelt sich daraus eine Geschichte über Außenseiter, Freundschaft und den Wunsch, dem eigenen tristen Alltag zu entkommen, die man in dieser Kombination aus Wahnsinn und Herz so schnell nicht vergisst.
Spielerisch bedeutet das: Man springt, grindet und dreht sich mit einer kompletten Zuggarnitur durch Reisfelder, Vulkanlandschaften und die von Kuppeln überzogenen Metropolen Osaka und Tokio, während der Takt der Musik über Erfolg oder Bruchlandung entscheidet. Von einer Mecha-Magical-Girl-Endgegnerin bis zu einem wandelnden Schloss reicht die Riege der Bosse, gegen die man sich mit immer neuen Trickkombinationen behaupten muss.