Was passiert eigentlich in unserem Gehirn, wenn wir träumen? Pünktlich zum World Brain Day lohnt sich ein Blick auf eines der faszinierendsten Bücher über unser komplexestes Organ. Der Psychologe Antonio Zadra (Université de Montréal) und der Harvard-Psychiater Robert Stickgold stellen in When Brains Dream eine ebenso schlüssige wie spannende Theorie vor: Träume sind kein nächtliches Nebenprodukt unseres Bewusstseins, sondern ein zentraler Bestandteil der Gedächtnisbildung.
Während wir schlafen, verarbeitet das Gehirn Erlebtes, verknüpft neue Informationen mit bestehendem Wissen und überführt sie ins Langzeitgedächtnis. Dafür versetzt es sich in einen Zustand außergewöhnlicher Kreativität – einen Raum, in dem selbst die absurdesten Gedanken erlaubt sind, weil genau dort neue Verbindungen entstehen. Träume werden so zu einem kreativen Labor unseres Gehirns.
Ein kluges, wissenschaftlich fundiertes und zugleich überraschend unterhaltsames Buch, das zeigt, wie eng Erinnerung, Kreativität und Schlaf miteinander verbunden sind. Ein Lesetipp, den Sie sich – im wahrsten Sinne des Wortes – merken sollten.
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World Brain Day
When Brains Dream