Die Rallye Monte Carlo gilt als Anfang des heutigen Rallyesports: Erstmals wurde sie 1911 ausgetragen, ins Leben gerufen von Fürst Albert I. Die Rallye Monte Carlo gilt aber auch als eines der schwierigsten Rennen im Rallye-Kalender. Dafür kann wiederum weder Fürst Albert I. etwas noch das aktuelle Familienoberhaupt der Grimaldis, Fürst Albert II.. Es liegt schlicht an der Streckenführung über mehrere Gebirgspässen, die durch die Rallye erst zu Legendenstatus gelangten, in Kombination mit dem divenhaften, weil unvorhersehbaren Wetter der französischen Alpen. Aber ohne echte Herausforderungen entstehen nun mal auch keine Legenden. So wie jene von 1968, als Porsche das erste Mal im Fürstentum siegte. Das Duo Vic Elford/David Stone gewann vor Pauli Toivonen/Martti Tiukkanen, beide im Porsche 911 T. Auch in den beiden Folgejahren waren die Elfer bei der Rallye Monte Carlo unschlagbar, dafür sorgten seinerzeit Björn Waldegård und Lars Helmér.