Der Einstieg führt direkt in weitläufige Areale, die sich deutlich
offener anfühlen als alles, was die Reihe bisher geboten hat. Anstelle
streng getakteter Level betreten Sie große Einsatzgebiete, die zum
Erkunden einladen und mit optionalen Wegen, Abkürzungen und Gefahren
gespickt sind. Diese sogenannten Open Fields vermitteln das Gefühl, sich
wirklich in einer feindseligen Welt zu bewegen, die keine Rücksicht auf
Unachtsamkeit nimmt. Wer neugierig ist, wird belohnt. Wer unvorbereitet
vorgeht, lernt schnell, warum Vorsicht in »Nioh 3« eine
Grundvoraussetzung für das Überleben darstellt.
Das Herzstück bleibt das Kampfsystem, das hier seine bislang stärkste
Ausprägung erreicht. Der klassische Samurai-Stil steht weiterhin für
Kontrolle, Wucht und taktische Tiefe. Haltung wechseln, Ki verwalten,
Angriffe präzise timen, all das fühlt sich vertraut an und zugleich
feiner abgestimmt. Hinzu kommt der Ninja-Stil, der das Spielgefühl
spürbar verändert. Plötzlich rücken Geschwindigkeit, Ausweichmanöver und
trickreiche Werkzeuge in den Fokus. Der jederzeit mögliche Wechsel
zwischen beiden Stilen eröffnet eine enorme spielerische Freiheit und
sorgt für dynamische Gefechte, die sich immer wieder neu anfühlen.