Im Zentrum der Geschichte steht erneut Cloud Strife, der sich der Widerstandsgruppe Avalanche anschließt, um gegen den mächtigen Shinra-Konzern vorzugehen. Diese Ausgangslage ist bekannt, doch »Final Fantasy VII Remake« nutzt den gewonnenen Raum, um den Figuren deutlich mehr Tiefe zu verleihen. Cloud wirkt weniger als stoischer Söldner und offenbart früh innere Konflikte, die seine Rolle innerhalb der Gruppe prägen. Auch Barret, Tifa und die übrigen Mitglieder von Avalanche profitieren von zusätzlichen Szenen, die ihre Motivation und ihren Alltag greifbarer machen.
Das Kampfsystem markiert einen der größten Unterschiede zum Original und prägt den Spielfluss von »Final Fantasy VII Remake« entscheidend. Statt klassischer rundenbasierter Gefechte setzt das Spiel auf Echtzeitkämpfe, die jederzeit taktische Eingriffe erlauben. Angriffe werden direkt ausgeführt, Ausweichmanöver und Positionsspiel gewinnen an Bedeutung, während spezielle Fähigkeiten über das bekannte ATB-System aktiviert werden. Diese Mischung sorgt dafür, dass Kämpfe dynamisch wirken, ohne ihre strategische Tiefe zu verlieren.