Fakten, Inhalte und Informationen sind nämlich die eine Sache – ob die Botschaft dann auch wirklich beim gewünschten Empfänger ankommt und bestenfalls im Sinne des Absenders Wirkung erzielt, die andere. Auf die Verpackung kommt es an. Auf die Inszenierung dieser Inhalte, auf die richtige Dramaturgie, auf die Geschichte.
Und vielleicht liegt genau hier eines der größeren Missverständnisse der Gegenwart. Noch nie gab es so viel Content. Noch nie so viele Inhalte, Bilder, Botschaften. Und selten so wenig Geschichten. Vieles wird produziert, gesendet, gepostet. Aber kaum etwas bleibt. Man scrollt. Man sieht. Man vergisst. Nicht, weil es an Informationen fehlt. Sondern weil es an Form fehlt.
An Idee. An Dramaturgie. An Bedeutung. Oder, etwas einfacher: Es fehlt oft das, was aus Inhalt eine Geschichte macht.