Hier ein Lichtenstein. Dort ein Calder. Dazwischen ein Koons. Farben, Formen, Karosserien, die nicht altern, sondern erinnern. Kurz denkt man an Skulpturen. Dann wird klar: Diese Kunst ist gebaut, um sich zu bewegen. Kaminer ist nicht in einer Ausstellung wie jeder anderen. Er ist Teil der BMW Art Car World Tour im ADI Design Museum – dort, wo Kunst nicht an Wänden endet, sondern auf Asphalt zielt.
Diese Autos sind mehr als Ausstellungsstücke. Sie tragen Zeit in sich. Den Mut ihrer Künstler. Den Geist ihrer Epochen. Und die Idee, dass Geschwindigkeit ein Ausdruck sein kann. Dass Kunst nicht stillstehen muss, um zu wirken. An Kaminers Seite steht Thomas Girst, Kurator der BMW Art Cars bei BMW Group Culture. Einer, der keine Deutungen vorgibt, sondern Räume öffnet. Er spricht von Vertrauen. Von Künstlern, die erst zögerten – und dann alles wagten. Von Ingenieuren, die lernten, nicht zu bremsen, sondern möglich zu machen. Von Siegen und Niederlagen. Und von Autos, die ihre eigenen Geschichten schrieben.