Hot Wheels ist Teil eines Mercedes-Launches. Wie läuft so eine Kooperation?
Mercedes ist ein großartiger Partner. Wir arbeiten schon lange zusammen und haben viele Mercedes-Benz-Modelle im Portfolio. Als sie auf uns zukamen und dieses Art Piece wollten, war das eine riesige Chance. Normalerweise entwerfen wir wildes Zeug, das Kids in die Tasche stecken und mit nach Hause nehmen. Und plötzlich dürfen wir diese Energie auf ein Full-Size-Car skalieren. Das ist irre. Unser Ziel war: Man soll das Auto sehen und sofort verstehen: Das ist Hot Wheels. Also haben wir nicht »leiser« gedreht, wir wollten es auf dieses Level bringen. Wild, aber trotzdem authentisch. Wir haben es fast so gedacht, als würde ein Kind beschreiben, wie der coolste Mercedes aussehen müsste: Kann er sich vorstellen, dass das Ding Loopings fährt? Dass es springt? Dass es nach Abenteuer aussieht? Diese Logik haben wir in ein echtes Objekt übersetzt.
Kann man es fahren?
Leider nicht. Es ist ein Kunstobjekt. Wir hatten natürlich kurz die Hoffnung, am Ende selbst damit fahren zu können. Aber wer weiß – vielleicht irgendwann.
Und das bleibt ein Einzelstück?
Das Full-Size-Art-Piece: ja, eins. Aber es wird hunderttausende kleine Versionen geben.
Und das zum normalen Preis?
Ja. Es kommt in die Mainline – diese 1-Dollar/1,20-Dollar-Autos, die man überall bekommt. Mir war wichtig, dass es wirklich in Kinderhände kommt. Wir haben es als ultimative Hot-Wheels-Version entworfen – und dann soll es auch möglichst leicht verfügbar sein.