Die Klauen von Awaji – Assassin's Creed Shadows
Die Insel Awaji ist in Japan unter anderem für das traditionelle Ningyō-Jōruri bekannt – ein Puppentheater, bei dem gleich drei Puppenspieler nötig sind, um eine einzige Figur zu bewegen. Ein schöner Gedanke für ein Spiel wie »Assassin’s Creed«, in dem ohnehin selten nur eine Person die Fäden zieht. Mit der Erweiterung »Die Klauen von Awaji« führt die Reihe ihre Reise durch das feudale Japan fort und landet auf einer Insel, die perfekt zu Intrigen, Geheimnissen und überraschenden Wendungen passt.
Im Zentrum stehen erneut Naoe und Yasuke, deren Wege sich durch Wälder, Tempelanlagen und befestigte Küstenorte ziehen. Awaji ist dabei eine eigenständige Bühne: Bambushaine, schroffe Klippen und kleine Hafenstädte bieten ideale Voraussetzungen für Attentate, Verfolgungsjagden und das klassische Assassinen-Handwerk.
Awaji entpuppt sich schnell als gefährlicher Spielplatz. Neue Gegner, Fallen und Hinterhalte machen die Suche nach einem verlorenen Schatz zu einer Mission, die Geduld und Planung verlangt. Über zehn Stunden zusätzlicher Inhalt, neue Fähigkeiten und legendäre Ausrüstung sorgen dafür, dass dieser Abstecher weit mehr ist als nur ein Epilog. Am Ende steht ein Zusatzkapitel, das die Welt von »Assassin’s Creed Shadows« noch einmal spürbar erweitert und Lust macht, sich sofort wieder in die Schatten von Awaji zu stürzen.