Esoteric Ebb
Was passiert, wenn Sie einem völlig unvorbereiteten Kleriker sagen, er solle einfach mal den explosiven Teeladen-Fall lösen und dabei ein ganzes Wahlsystem retten? In Esoteric Ebb genau das. Sie wachen in einer Gruft auf, mit halb Norviks Fluss in Ihren Stiefeln, und bevor Sie »Praesidium« sagen können, wird Ihnen klar: Hier wird nicht nur geredet, hier wird gewürfelt – und zwar massiv.
Die Welt sieht aus, als hätte jemand einen politischen Thriller mit einer Wahlkampfkampagne und einer Tabletop-RPG-Tischrunde in einen Mixer geworfen. Isometrische Freiheitsgrade treffen auf lebhafte Dialoge, TTRPG-Würfelsysteme und NPCs, die alle eine Meinung – und oft eine viel zu laute – zu Ihrem teils fragwürdigen Vorankommen haben. Ob Sie nun versuchen, Gandalf-mäßig zu überzeugen oder eher wie ein Irrer Prügel-Prediger auftreten, hängt ganz davon ab, wie Sie würfeln.
Entwickelt von Christoffer Bodegård, vertrieben vom Indie-Darling Raw Fury und inspiriert von Klassikern wie Planescape: Torment und Disco Elysium, ist Esoteric Ebb ein Spiel, das viel Spaß daraus zieht, Erwartungen pendeln zu lassen. Je mehr Sie denken, Sie hätten einen Plan, desto lauter lachen die Würfel – und die Stimmen in Ihrem Kopf. Genau das ist der eigentliche Nervenkitzel dieses skurrilen, politischen Fantasy-Abenteuers.