Wie sieht der Ruhestand für einen Mann aus, der 30 Jahre lang unter Hochspannung stand? Fallen Sie in das sprichwörtliche Loch des Leistungssportlers?
Überhaupt nicht. Ich habe wirklich alles designt, was man designen kann. Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Ich freue mich darauf, erst mal weniger zu machen –das Leben genießen. Aber der Spaß am Design bleibt und ich habe noch viele Ideen.
Welchen Rat würden Sie heute dem jungen Gorden Wagener geben, der seinen ersten Tag im Studio hätte?
Mach dir bewusst, es sind vier Säulen auf die es ankommt: Talent, das man nur bedingt beeinflussen kann, Hard Work, Mentoren wie Peter Pfeiffer oder Dieter Zetsche, die einen schützen und das richtige Timing. Und man darf nie vergessen: All business is personal. Mercedes war für mich immer eine Familie.